Helene-Weber-Berufskolleg

Berufliche Bildung - darum geht es bei uns

Autor: hboelte (Seite 1 von 23)

Schülertausch am Berufskollegzentrum am Maspernplatz

Verschiedene berufliche Schwerpunkte vereint an einem Campus – das zeichnet das Berufskollegzentrum am Maspernplatz in Paderborn aus. Ein Projekt der Schulsozialarbeit des Helene-Weber und des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs, welches durch den Kreis Paderborn mitfinanziert wurde, machte sich nun diese räumliche Nähe zu nutze und ermöglichte einigen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Nachbarschulen.

Im Rahmen des gemeinsam geplanten Projektes konnten Schülerinnen und Schüler der Ausbildungsvorbereitung des Helene-Weber-Berufskollegs einen Vormittag in die Holz- sowie Farbwerkstätten schnuppern, während die internationale Klasse und das Berufliche Gymnasium des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in den Großküchen der Nachbarsschule leckere internationale und nationale Speisen zubereiteten.

In der Farbwerkstatt am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg wurden Schilder mit den jeweiligen Namen der Schülerinnen und Schüler gestaltet sowie erstellt und beim gemeinsamen Essen präsentiert. Ebenso fleißig wurde in der Holzwerkstatt gesägt und geleimt, bis am Ende des Austauschmorgens jede Schülerin und jeder Schüler eine eigene Grillzange gebaut hat. Während am Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in den Werkstätten gewerkelt wurde, ging es bei sommerlichen Temperaturen in der Großküche des Helene-Weber-Berufskollegs heiß her. Von den Schülerinnen und Schülern selbst ausgesuchte Gerichte wurden hier zubereitet – und das für knapp 70 Personen.

Wir versuchen mit unserem Projekt zu ermöglichen, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Blick bei der beruflichen Orientierung weiten und auch einmal in andere Bereiche hineinschnuppern. Vielleicht entdeckt der ein oder andere so ganz neue berufliche Perspektiven“ berichten Mechthild Thiele und Tim Burkamp von der Schulsozialarbeit. „Ebenso ist es aber auch ein Projekt, das ein Zusammenkommen und einen Dialog ermöglicht. Ebenso interkulturell zwischen internationalen und Gymnasialklassen, aber auch zwischen den verschiedenen Berufskollegs. Spätestens beim gemeinsamen Essen ergeben sich tolle Gespräche und erste Freundschaften.“

Nachruf

Am 03.06.2019 verstarb Frau

Werkstattlehrerin und Friseurmeisterin Ulrike Heidecker

im Alter von nur 67 Jahren. Frau Heidecker war vom 07.09.1981 bis zur ihrer Pensionierung im Dezember 2010 als Werkstattlehrerin für den Fachbereich Körperpflege am Helene-Weber-Berufskolleg in Paderborn tätig.

Ihre Unterrichtstätigkeit umfasste im Wesentlichen die fachpraktischen Unterweisungen in den Berufsschulklassen für Friseure und in der Berufsgrundschule für Körperpflege. Darüber hinaus engagierte sich Frau Heidecker auch in Klassen mit besonderem Förderbedarf, um dieser Schülerschaft durch praktische Unterrichtsanteile den Einstieg in die Berufsausbildung zu erleichtern.

Stets hat sie ihren Schülerinnen und Schülern eine hohe Empathie entgegengebracht.

Wir trauern um eine geschätzte ehemalige Kollegin, die ihren Beruf mit großer Liebe und Verlässlichkeit ausübte und von allen Lehrkräften sehr geschätzt wurde.

Unser besonderes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Paderborn, 10. Juni 2019

„Glüxxit – wer nicht zockt, gewinnt!“

Fachvortrag am Berufskollegzentrum am Maspernplatz in Paderborn zum Thema „Gefahren von Glücksspielen“ am 05.06.2019 von Dr. Tobias Hayer (Universität Bremen) im Rahmen des landesweiten Projektes „Glüxxit – wer nicht zockt, gewinnt!“

Ca. 150 Schülerinnen und Schüler der drei ansässigen Berufskollegs verfolgten interessiert den Fachvortrag.

Die in Bielefeld ansässige Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW und die drei langjährig tätigen Schwerpunktberatungsstellen Glücksspielsucht (Träger: Arbeitskreis gegen Spielsucht Unna, Caritas Neuss und Diakonisches Werk Herford) haben im Auftrag des nordrhein‐westfälischen Gesundheitsministeriums das Präventionsprojekt „Glüxxit“ für Berufskollegs entwickelt. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter.

Spielotheken, Sportwettbüros und Glücksspielangebote im Internet sind allgegenwärtig, üben eine große Anziehungskraft aus und verführen insbesondere junge Männer, „ihr Glück zu versuchen“. Die Verlockung des schnellen Geldes kann aber schnell auch zu Problemen oder sogar in eine Glücksspielabhängigkeit führen, so dass professionelle Hilfe wichtig wird.

Horst Brönstrup vom Projekt „Glüxxit“ berichtet, dass an den Berufskollegs oft bis zu 80 Prozent der Schüler und Schülerinnen über diverse Erfahrungen mit Glücksspielen verfügen. Trotzdem würde dies Thema häufig vernachlässigt, da es sich um ein Suchtmittel handelt, welches zu einer Abhängigkeit führt, die im Gegensatz zu einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, nicht einfach ans Tageslicht gerät.

Dr. Tobias Hayer, Wissenschaftler an der Universität Bremen und ausgewiesener Experte zum Thema „Jugendliche und glücksspielbezogene Probleme“ sprach im Rahmen seines Fachvortrags zu ca. 150 Schüler und Schülerinnen aller drei am Berufskollegzentrum ansässigen Berufskollegs über Reiz und Gefahren von Glücksspielen. Ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben versuchte er z.B. darzulegen, dass Jugendliche ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten überschätzen und dem Irrglauben unterliegen, dass Übungseffekte zu einem besseren Spielergebnis führen. Der Forscher warnte davor, Gewinne bei Sportwetten, Poker oder an Geldautomaten auf das eigene Können oder Kompetenz zurückzuführen. Ziel des Projektes „Glüxxit“ ist es, für die Gefahren von Glücksspielen zu sensibilisieren und Kontakte zwischen Schule und Suchtberatung herzustellen. Eva Engelkamp von der Fachstelle Glücksspielsucht „Spielfrei?“ bei der Caritas in Paderborn berichtete, dass auch immer häufiger junge Männer in die Beratungsstelle kommen würden, die ein Problem mit Sportwetten oder Geldspielautomaten entwickelt und sich teilweise bereits erheblich verschuldet hätten.

Juniorwahl am HWBK

Immer dann, wenn große Wahlereignisse wie die jetzige Europawahl anstehen, wählen auch die Schülerinnen und Schüler des HWBK im Rahmen der Juniorwahl. Durch dieses Schulprojekt lernen die angehenden oder bereits aktuellen Wählerinnen und Wähler den Umgang mit Wahlen kennen und setzen sich im Vorfeld mit politischen Themen auseinander.

Bei der bundesweiten Juniorwahl aller teilnehmenden Schulen ergibt sich folgendes Wahlergebnis:

Über 470.000 Schülerinnen und Schüler gaben an der Wahlurne ihre Stimme ab.

Die Wahl am HWBK entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt der Juniorwahl. Die Stimmen von ca. 360 Schülerinnen und Schüler ergeben folgende Prozentverteilung:

Vielen Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Vorbereitung und Durchführung der Juniorwahl.

Podiumsdiskussion im HWBK

„friday for future“ trifft auf Politiker vor der EU-Wahl

Am Montag, den 06. Mai, fand in dem Helene-Weber Berufskolleg im Vorfeld der Wahlen für das EU-Parlament eine Podiumsdiskussion mit Politikern statt.

Fünf Parteienvertreter/-innen beantworteten den Schülern zuvor im Unterricht vorbereitete Fragen.

Die CDU wurde durch Karl Heinz Wange (73), die Linke von Malte Fiedler (31) und die SPD von Micha Heitkamp (28) repräsentiert. Josefine Paul (27) vertrat die Grünen und Ralf Keller (21) war im Namen der FDP anwesend.

Vom HWBK waren drei Klassen des Beruflichen Gymnasiums und vier Fachoberschulklassen der Jahrgangsstufe 12 mit ihren Lehrkräften beteiligt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Schulleiter Andreas Czorny.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter erfolgt eine Vorstellungsrunde der Politiker. Dann wurde es richtig lebhaft. Die Schüler/-innen trugen ihre Fragen zu den Themen Umwelt, Medien, Migration, Arbeit und Beruf, Wirtschaft sowie Außenpolitik vor und die Diskutanten erhielten jeweils zwei Minuten Sprechzeit, um aus ihrer Sicht zu antworten. Besonders im Fokus standen die Medien- und Umweltpolitik. Durch die kontroversen Beiträge konnten die Zuhörer deutliche Unterschiede zwischen den Parteien erkennen.

Die Diskussion endete mit einem Statement eines jeden Politikers, warum ihre/seine Partei gewählt werden solle. Herr Czorny bedankte sich am Ende bei allen Politikern und den Schülerinnen und Schüler für den lebhaften aber fairen Meinungsaustausch.

Im Anschluss wurde von der HERZF 12 eine nicht repräsentative Umfrage unter den Schülern zu der Podiumsdiskussion durchgeführt, in welcher die Zuhörer zu ihrer Meinung zu dieser Veranstaltung befragt wurden.

Die Schüler lobten in der Umfrage diese Veranstaltung und waren begeistert von den Politikern, die sich den vorgetragenen Fragen gestellt haben. Sie gewannen durch die politische Auseinandersetzung mit den Fragen nach und nach mehr Interesse an der Politik und auch an der Diskussion. Außerdem waren die befragten Schüler sehr glücklich darüber, dass sie Fragen stellen konnten, die sie brennend interessierten.
Es wurde kritisiert, dass die Diskussion mit den Politikern durch ein gewisses Zeitlimit zum Antworten sehr beschränkt war und somit zu wenig Zeit da war, um auf alle Fragen ausführlich zu antworten. So gab es kaum Zeit für weitere interessante Zwischenfragen bezüglich EU-Urheberrecht (Artikel 13/17), welche leider nicht abschließend geklärt werden konnten.

Die befragten Personen waren der Meinung, dass alle Parteivertreter einen sehr ordentlichen Eindruck machten. Durch diese Podiumsdiskussion wurden für die meisten Schüler die Weichen gestellt, für welche Partei sie abstimmen und warum sie überhaupt wählen gehen sollten. Wie die Schülerschaft des HWBKs wählt, ist auch am Ergebnis der Juniorwahl, die in der Woche vor dem eigentlichen EU-Wahltag durchgeführt wird, ablesbar. Die Stimmenverteilung der Wahlsimulation am HWBK wird ab dem 27.05. auf der Homepage veröffentlicht.

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