Helene-Weber-Berufskolleg

Berufliche Bildung - darum geht es bei uns

Autor: hboelte (Seite 1 von 24)

Nachruf

Am 23.11.2019 verstarb Frau

Uta Waldhoff

im Alter von 73 Jahren.

Als Hauswirtschafts-meisterin und staatl. anerk. hauswirtschaftliche Elektroberaterin wurde sie nach langjähriger verantwortlicher Tätigkeit für die HASTRA in Hannover im Oktober 1978 Werkstattlehrerin am Helene-Weber-Berufskolleg in Paderborn. 22 Jahre lang bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 2000 unterrichtet die Kollegin Waldhoff in der Berufsschule für Hauswirtschafterinnen, der Berufsgrundschule und den Berufsfach-schulen. Ihre pädagogische Arbeit war geprägt durch ein hohes Maß an Fachkompetenz und Empathie für ihre Schüler/-innen. Im Kollegium wurde sie aufgrund ihrer sehr freundlichen und kollegialen Art der Zusammenarbeit sowie ihres feinsinnigen Humors sehr geschätzt. Wir werden ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Landesehrenpreis 2019 für das HWBK

97 Betriebe der Lebensmittelbranche aus NRW, darunter auch das Helene-Weber-Berufskolleg Paderborn, haben den Landesehrenpreis 2019 erhalten.

Bei der Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) wurden fünf Wurstprodukte, die die Auszubildenden des Fleischerhandwerks im Rahmen ihres Berufsschulunterrichts hergestellt haben, mit DLG-Goldmedaillen prämiert: Kohlwurst, Pfefferlinge, Rauchenden, Zwiebelmettwurst und Mettenden ungeräuchert.

Hevorzuheben ist an dieser Stelle, dass aus dem Hochstift neben dem Helene-Weber-Berufskolleg noch Goeken backen (Bad Driburg) und Witwe Bolte (Delbrück) diese Auszeichnung erhalten haben.

Das HWBK bekam 2019 zum 8. Mal den Landesehrenpreis und unterstreicht damit die qualitativ hochwertige Arbeit der Schülerinnen und Schüler sowie der Kolleginnen und Kollegen.

Auszeichnungen bei der Stollenprüfung

Zur diesjährigen Stollenprüfung hat unser Bäckermeister Thomas Feindt die im Unterricht entstandenen Produkte zur Prüfung eingereicht. Mit „Sehr gut“ wurden ausgezeichnet: Mandelstollen, Butterstollen, Butterstollen mit Marzipan, Mohnstollen und Heidelbeer Quarkstollen. Ein „ Gut“ bekamen: Bratapfelstollen und Nußstollen.

Wegen wiederholter Prämierung bekam der Mandelstollen zusätzlich eine Goldmedaille!

Man sieht daran: Unsere Auszubildenden können unter professioneller Anleitung mit den Profis mithalten! Das HWBK gratuliert der Lebensmittelabteilung ganz herzlich!

Auslandspraktikum in Marseille 2019

Mein Name ist Leonie Teger, ich bin 19 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Hotelfachfrau und bin ab August 2019 im zweitem Lehrjahr. Ich hatte dieses Jahr die Chance, ein Auslandspraktikum in einem Fünf-Sterne-Hotel in Marseille zu absolvieren.

Meiner Meinung nach war dieses Auslandspraktikum eine sehr gute Entscheidung, da ich dadurch viele neue Erfahrungen gemacht habe und vor allem meine Sprachkenntnisse in Englisch sowie in Französisch verbessert habe. Vor dem Auslandspraktikum konnte ich kein Wort Französisch, höchstens „bonjour“ und „au revoir“, aber da hörte es dann auch auf. Durch gutes Vorbereiten vor dem Praktikum und während des Aufenthaltes, das ständige Kommunizieren mit den Kollegen sowie mit den Gästen kann ich jetzt ganze Sätze sprechen und sogar Fragen beantworten.

Wir hatten neben den Arbeitszeiten auch relativ viel Freizeit, um Marseille ein bisschen näher kennenzulernen. In Marseille gibt es viele schöne Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel „Notre-Dame-de-la-Garde“ oder der „Alte Hafen“ sind sehr zu empfehlen. Darüber hinaus gibt es natürlich noch vieles mehr zu erkunden!

Es gab zwei Hotels zur Auswahl, einmal das „Hotel Sofitel Marseille Vieux Port“ und das „InterContinental Marseille – Hotel Dieu“. Ich war im „Hotel Sofitel Marseille Vieux Port“ eingeteilt. Und dort war ich sehr zufrieden. Alle haben uns mit offenen Armen empfangen und versucht, mit uns zu kommunizieren. Es waren nicht viele, die Englisch sprechen konnten, aber mit Händen und Füßen ging alles. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und ich war wirklich positiv überrascht. Der Gästekontakt war auch vollkommen zufriedenstellend. Wenn man sich einige Sätze und Vokabeln auf Französisch aneignet und Englisch einigermaßen sprechen kann, kommt man super in Kontakt mit den Gästen und lernt Tag für Tag etwas Neues dazu.

Letztendlich kann ich nur jedem dieses Auslandspraktikum ans Herz legen. Es ist nicht nur eine tolle Erfahrung und man lernt nicht nur neue Leute kennen sondern verbessert vor allem seine Sprachkenntnisse und sieht sogar noch etwas von der Welt. Also wenn Ihr euch so etwas schon mal vorgestellt habt, dann tut es! Ihr würdet sonst etwas verpassen.

Viele Liebe Grüße,

Eure Leonie !

Deutsch-französische Beratung am Helene-Weber-Berufskolleg

Kooperationsvertrag zwischen der Académie d‘Aix-Marseille und dem Land NRW geschlossen

Französische Auszubildende der Gastronomie arbeiten und lernen im Kreis Paderborn

Ein Partnerschaftsabkommen wurde zur Steigerung der fachlichen Qualität der Auslandsaufenthalte von Auszubildenden im Helene-Weber-Berufskolleg unterzeichnet. Mit Unterstützung des deutsch-französischen Jugendwerks trafen sich Schulaufsichtsbeamte, Schulleiter und Lehrkräfte des Helene-Weber-Berufskollegs, Robert-Bosch-Berufskollegs in Bonn und Lycée technique Hotelier in Marseille, um länderübergreifende Lernvereinbarungen festzulegen.

Am letzten Tag der Beratung unterzeichneten die Académie d‘Aix-Marseille, die zuständigen Industrie- und Handelskammern, unter anderen die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, sowie die Schulaufsicht der beteiligten Bezirksregierungen ein spezifisches Partnerschaftsabkommen. Im Rahmen eines kleinen Festakts zur Unterzeichnung unterstrichen Frau MR` Stephanie Pudenz vom Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes NRW und Herr Christophe Gargot (Académie d‘Aix-Marseille) in ihren Ansprachen, dass man den hier eingeschlagenen Weg der Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Institutionen der regionalen Berufsbildung in Zukunft auf weitere Branchen übertragen möchte. Das Partnerschaftsabkommen ist Ausdruck des gegenseitigen Vertrauens zwischen den Institutionen und legt Branchen und Handlungsfelder der Zusammenarbeit fest.

Schulleiter Andreas Czorny: „Durch die Abstimmung der Inhalte des Auslandspraktikums mit den Lehrplänen und Ausbildungsordnungen beider Länder passen wir die Inhalte des Praktikums optimal an die Anforderungen der Betriebe an. Wir erhoffen uns dadurch neben der Kompetenzentwicklung der Auszubildenden auch eine erhöhte Bereitschaft weiterer Ausbildungsbetriebe, ihren Auszubildenden Auslandserfahrungen zu ermöglichen. Außerdem sehe ich hierin eine weitere Möglichkeit für die Ausbildungsbetriebe, dem Fachkräftemangel zu begegnen.“

Angehende Köchinnen und Restaurantfachfrauen aus Marseille, der größten gastgewerblichen Berufsschule in Frankreich, arbeiten derzeit bis zum 12.09.2019 im Hotel Arosa und dem Parkhotel Bad Lippspringe, um ihre betriebliche Ausbildung im Ausland mit internationalen Erfahrungen anzureichern. Durch den Auslandsaufenthalt entwickeln sie ihre beruflichen, sozialen sowie personalen Kompetenzen und erhalten zusätzliche Impulse während ihrer Tätigkeit in einem internationalen Betrieb.

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