Robert Böhle (Leiter des Fachseminars für Altenpflege) und Andreas Czorny (Leiter des Helene-Weber-Berufskollegs) vor interessierten Schülerinnen und Schülern

Was wird sich durch das neue Pflegeberufe-Reformgesetz in der Pflegeausbildung ab 2020 ändern? Um diese Frage zu beantworten, hat der Schulsanitätsdienst des HWBK am 21.02.2019 eine Informationsveranstaltung für alle Schüler/-innen des beruflichen Gymnasiums für Gesundheit, die Fachoberschüler/-innen mit dem Schwerpunkt Gesundheitswissenschaften sowie die angehenden Sozialassistentinnen und Sozialassistenten organisiert. Als fachkundiger Referent war Herr Böhle, der Leiter des Fachseminars für Altenpflege im Bildungszentrum St. Johannisstift, eingeladen. Zunächst hat unser Schulleiter, Herr Czorny, den Referenten und die rund 110 Schülerinnen und Schülern im Übungsrestaurant begrüßt und einleitende Worte zur hohen Bedeutung des Themas gesprochen. „Die generalisierte Pflegeausbildung bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine hochqualifizierte und breit aufgestellte Ausbildung. Wir wollen bereits während der Schulzeit berufliche Perspektiven eröffnen und unsere Lernenden umfassend informieren“, so Andreas Czorny.

Herr Böhle erläuterte, dass ab 2020 die Ausbildungsberufe in der Gesundheit- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege zur neuen Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann zusammengeführt werden. Die Vereinheitlichung der Ausbildung hat zum Ziel, die Attraktivität der Ausbildung zu steigern, Einsatzflexibilität und Mobilität zu fördern sowie die Erhöhung der Ausbildungsqualität zu garantieren. Die Eingangsvoraussetzungen für die Ausbildung bleiben unverändert. Nach zwei Jahren gibt es die Möglichkeit zum Abschluss in der Assistenzausbildung.

Die anwesenden Schülerinnen und Schüler haben im Anschluss an den Fachvortrag das Angebot genutzt und viele weiterführende Fragen zu beispielsweise Finanzierung und Praxiseinsätzen gestellt.

Redaktion: Schulsanitätsdienst HWBK