„friday for future“ trifft auf Politiker vor der EU-Wahl

Am Montag, den 06. Mai, fand in dem Helene-Weber Berufskolleg im Vorfeld der Wahlen für das EU-Parlament eine Podiumsdiskussion mit Politikern statt.

Fünf Parteienvertreter/-innen beantworteten den Schülern zuvor im Unterricht vorbereitete Fragen.

Die CDU wurde durch Karl Heinz Wange (73), die Linke von Malte Fiedler (31) und die SPD von Micha Heitkamp (28) repräsentiert. Josefine Paul (27) vertrat die Grünen und Ralf Keller (21) war im Namen der FDP anwesend.

Vom HWBK waren drei Klassen des Beruflichen Gymnasiums und vier Fachoberschulklassen der Jahrgangsstufe 12 mit ihren Lehrkräften beteiligt. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Schulleiter Andreas Czorny.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter erfolgt eine Vorstellungsrunde der Politiker. Dann wurde es richtig lebhaft. Die Schüler/-innen trugen ihre Fragen zu den Themen Umwelt, Medien, Migration, Arbeit und Beruf, Wirtschaft sowie Außenpolitik vor und die Diskutanten erhielten jeweils zwei Minuten Sprechzeit, um aus ihrer Sicht zu antworten. Besonders im Fokus standen die Medien- und Umweltpolitik. Durch die kontroversen Beiträge konnten die Zuhörer deutliche Unterschiede zwischen den Parteien erkennen.

Die Diskussion endete mit einem Statement eines jeden Politikers, warum ihre/seine Partei gewählt werden solle. Herr Czorny bedankte sich am Ende bei allen Politikern und den Schülerinnen und Schüler für den lebhaften aber fairen Meinungsaustausch.

Im Anschluss wurde von der HERZF 12 eine nicht repräsentative Umfrage unter den Schülern zu der Podiumsdiskussion durchgeführt, in welcher die Zuhörer zu ihrer Meinung zu dieser Veranstaltung befragt wurden.

Die Schüler lobten in der Umfrage diese Veranstaltung und waren begeistert von den Politikern, die sich den vorgetragenen Fragen gestellt haben. Sie gewannen durch die politische Auseinandersetzung mit den Fragen nach und nach mehr Interesse an der Politik und auch an der Diskussion. Außerdem waren die befragten Schüler sehr glücklich darüber, dass sie Fragen stellen konnten, die sie brennend interessierten.
Es wurde kritisiert, dass die Diskussion mit den Politikern durch ein gewisses Zeitlimit zum Antworten sehr beschränkt war und somit zu wenig Zeit da war, um auf alle Fragen ausführlich zu antworten. So gab es kaum Zeit für weitere interessante Zwischenfragen bezüglich EU-Urheberrecht (Artikel 13/17), welche leider nicht abschließend geklärt werden konnten.

Die befragten Personen waren der Meinung, dass alle Parteivertreter einen sehr ordentlichen Eindruck machten. Durch diese Podiumsdiskussion wurden für die meisten Schüler die Weichen gestellt, für welche Partei sie abstimmen und warum sie überhaupt wählen gehen sollten. Wie die Schülerschaft des HWBKs wählt, ist auch am Ergebnis der Juniorwahl, die in der Woche vor dem eigentlichen EU-Wahltag durchgeführt wird, ablesbar. Die Stimmenverteilung der Wahlsimulation am HWBK wird ab dem 27.05. auf der Homepage veröffentlicht.