Ein besonderes Erlebnis hatten die Mitglieder unseres Schulsanitätsdienstes (SSD) bei ihrer Teilnahme am Weltrekordversuch zur Dauerreanimation im Franziskus Hospital Bielefeld. Die Aktion fand im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung statt und machte auf die Bedeutung lebensrettender Sofortmaßnahmen aufmerksam.
Zu Beginn der Veranstaltung erhielten alle Teilnehmenden eine fachkundige Einweisung durch den Chefarzt und Organisator Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Niels Rahe-Meyer. Dabei wurden die wichtigsten Grundlagen der Herz-Lungen-Wiederbelebung vermittelt.
Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit aus der Jahrgangsstufe 11 und 12 (HERZG) ihr Wissen direkt anwenden. An Reanimationspuppen trainierten sie die richtige Technik der Herzdruckmassage und bereiteten sich auf ihren Einsatz beim Weltrekordversuch vor.

Beim Rekordversuch: Dalya Al Hashmawi (HERZG11) führt eine Minute lang die Reanimation an der Rekordpuppe durch. Yara Abdulla (HERZG11) ist schon bereit, die Reanimation im Anschluss zu übernehmen.
Nach der Übungsphase wurden sie selbst Teil der Aktion. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übernahm für eine Minute die Herzdruckmassage, bevor die nächste Person den Platz die Herzdruckmassage übernahm. So unterstützten sie gemeinsam das Ziel, die Reanimationspuppe sieben Tage und sieben Nächte ohne Unterbrechung zu reanimieren. Mit großem Engagement leistete unser SSD einen Beitrag zum erfolgreichen Weltrekord.
Der SSD hat sich auf dem gemeinsamen Banner verewigt. Unterschreiben durfte jeder, der erfolgreiche am Weltrekord teilgenommen hatte.

Für unseren Schulsanitätsdienst war die Teilnahme eine wertvolle und lehrreiche Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur ihre praktischen Kompetenzen erweitern, sondern auch unmittelbar erleben, wie wichtig schnelles und sicheres Handeln in Notfallsituationen ist. Darüber hinaus wurde deutlich, welche zentrale Rolle Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung bei der Bewältigung solcher Herausforderungen spielen. Die Aktion knüpfte dabei unmittelbar an die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes an, dessen Mitglieder sich täglich ehrenamtlich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler am Helene-Weber-Berufskolleg einsetzen. Daher war die Teilnahme am Weltrekordversuch nicht nur eine besondere Erfahrung, sondern zugleich eine Wertschätzung ihres Engagements und ihrer Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen. Eine besondere Erinnerung bleibt zudem das große Banner der Aktion, auf dem sich alle Teilnehmenden gemeinsam mit weiteren Unterstützern verewigen konnten.
Wir gratulieren dem Franziskus Hospital herzlich zum erfolgreichen Weltrekord und sind stolz darauf, mit unserem Schulsanitätsdienst Teil dieses besonderen Aktion gewesen zu sein.

Gruppenfoto unter dem Banner der Aktion, v.l.: Theresia Sökefeld (Leitung Schulsanitätsdienst), Sylvia Löwenstein (Leitung Schulsanitätsdienst), Judy Khalelo (HERZG12), Neha Ahmad (HERZG12), Enjy Shalash (HERZG12), Yara Abdulla (HERZG11), Riana Marscholl (HERZG12), Dalya Al Hashmawi (HERZG11), Luise Seitz (HERZG12), Emma Hecht (HERZG11), Tobias Dreyer (HERZG11), Ivelina Rachkova (HERZG12)