Helene-Weber-Berufskolleg

Berufliche Bildung - darum geht es bei uns

Autor: Hans-Werner Westhoff (Seite 1 von 17)

Helene Weber-Preis 2020: Ministerin Giffey ehrt 15 Preisträgerinnen

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist in der Politik noch lange keine Parität erreicht. 2019 wurden nur 27,7 Prozent der Mandate in den kommunalen Vertretungen Deutschlands von Frauen ausgeübt, wie im gerade erst veröffentlichten 4. Gleichstellungsatlas nachzulesen ist. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Frauen sich in der Kommunalpolitik engagieren.

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey wird am 8. September 2020 in den Bolle Festsälen in Alt-Moabit fünfzehn ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen für ihr besonderes politisches und zivilgesellschaftliches Engagement mit dem Helene Weber-Preis 2020 auszeichnen. Die Preisträgerinnen setzen sich für den kommunalpolitischen Nachwuchs sowie die Vielfalt in der Kommunalpolitik ein und stellen Vorbilder für potenzielle Kommunalpolitikerinnen dar. Anliegen des mit 1000 Euro dotierten Preises ist es, die Kommunalpolitik als „Basis der Demokratie“ zu stärken und mehr Frauen für kommunalpolitische Mandate zu gewinnen. 

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey: „Politik ist keine ‚Männersache‘. Sie geht uns alle an. Es ist Zeit, dass mehr Frauen Politik machen, nicht nur auf Bundesebene und in den großen Metropolen, sondern auch in den kleinen Gemeinden und in den ländlichen Regionen. Gerade in der Kommunalpolitik kann ‚Frau‘ viel bewegen. Das ist nicht nur wichtig für ein besseres Zusammenleben, das kann auch viel Freude machen. Mit dem Helene Weber-Kolleg und dem Helene Weber-Preis stärken wir konkret Frauen in der Politik. Die Preisträgerinnen werden andere Frauen ermutigen, es ihnen gleich zu tun und sich zu engagieren. Doch auch die Parteien sind bei diesem Thema gefragt. Sie müssen sich noch stärker bei der Gewinnung von Frauen für politische Ämter engagieren und die Frauen dabei unterstützen, neben ihren ganzen anderen Verpflichtungen Zeit für die politische Arbeit zu finden.“

Mit dem Helene Weber-Preis 2020 werden ausgezeichnet (in alphabetischer Reihenfolge):

Dr. Christine Finke (Junges Forum, Baden-Württemberg), Afra Gamoori (SPD, Niedersachsen), Katja Glybowskaja (SPD, Thüringen), Susanne Häcker (Bündnis 90/Die Grünen, Baden-Württemberg), Dr. Sandra Huber (Bündnis 90/Die Grünen, Bayern), Christine Jung (SPD, Saarland), Marion Övermöhle-Mühlbach (CDU, Niedersachsen), Marion Prange (parteilos, Sachsen), Silvia Rabethge (CDU, Mecklenburg-Vorpommern), Lena Christin Schwelling (Bündnis 90/Die Grünen, Baden-Württemberg), Heidi Terpoorten (Bündnis 90/Die Grünen, Bayern), Ana-Maria Trasnea (SPD, Berlin), Annkathrin Wulff (SPD, Baden-Württemberg), Miro Zahra (Bündnis 90/Die Grünen, Mecklenburg-Vorpommern) und Dr. Sarah Zalfen (SPD, Brandenburg).

Redaktioneller Hinweis: Corona-bedingt findet die Preisverleihung dieses Mal leider nicht öffentlich statt. Die Redaktionen können jedoch die Preisträgerinnen für ihre Berichterstattung gerne jederzeit ansprechen.

Der Helene Weber-Preis wird nach den Jahren 2009, 2011 und 2015 bereits zum vierten Mal verliehen und zwar einmal pro Legislatur. Inzwischen gibt es 65 Preisträgerinnen. Der Preis ist eine Säule des Helene Weber-Kollegs, das als erste bundesweite und parteiübergreifende Plattform für kommunalpolitisch engagierte Frauen initiiert wurde.

Das Helene Weber-Kolleg (www.frauen-macht-politik.de) möchte mit Empowerment-Programmen sowie Vorträgen, Workshops und zahlreichen interaktiven Formaten interessierte Frauen an die Kommunalpolitik heranführen. Die Preisträgerinnen erhalten für Aktionen vor Ort Unterstützung und werden bei der Planung und Umsetzung lokaler Aktivitäten beraten.

Helene Weber-Preis und -Kolleg werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Projektträgerin ist die Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) Berlin.

Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen von einer Jury unter Vorsitz der Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks, der neben den politischen Stiftungen Konrad-Adenauer, Heinrich-Böll, Friedrich-Ebert, Rosa-Luxemburg, Friedrich-Naumann und Hanns-Seidel auch die kommunalen Spitzenverbände Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag sowie Deutscher Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Frauenrat sowie das Netzwerk der Helene Weber-Preisträgerinnen angehören.

Bitte tragen Sie eine Maske!

Liebe Schülerinnen und Schüler,
als Schulleiter möchte ich zu Beginn des Unterrichts eine wichtige Durchsage machen.


Sie haben sicherlich der Presse entnommen, dass die Pflicht, eine Maske auf dem gesamten Schulgelände zu tragen, besteht bleibt, das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes im Unterricht aber ab heute aufgehoben ist.
Trotz alledem bitte ich Sie hiermit ganz herzlich darum, auch im Unterricht weiterhin eine Maske zu tragen.


Warum sollen Sie freiwillig eine Maske tragen?
Die allermeisten Menschen haben um sich selbst wenig Angst.
Aber sehr viele Menschen haben Angst, andere anzustecken, die gesundheitlich angeschlagen oder älter sind und Krankheiten wenig entgegensetzen können.


Ein weiteres Argument gilt für unsere Berufsschulklassen: Wenn Sie sich als Auszubildende anstecken, muss Ihr Betrieb schließen, mit dramatischen Folgen für Sie und ihre Kollegen!

Wir sollten uns alle verantwortlich zeigen für unsere Mitmenschen und das Möglichste tun, um sich nicht mit dem Corona-Virus anzustecken, gerade da, wo wir die Distanz nicht halten können, eben im Klassenraum!
Ich hoffe sehr, dass Sie als junge Menschen meinem Appell folgen können und bereit sind, diese Unannehmlichkeit vorübergehend in Kauf zu nehmen, um andere nicht unnötig in Gefahr zu bringen.


Kurzum: Bitte seien Sie solidarisch, tragen Sie auch im Unterricht eine Maske!


Herzliche Dank für Ihr Verständnis!
Ich wünsche allen einen angenehmen Tag!

Farewell!

Nach langer Dienstzeit hat unser Kollegium 3 Kolleginnen und 2 Kollegen verabschiedet. Ruth Geschwinder, Christel Koch, Susanne Krüger, Rüdiger Bürder und Franz Kirchhof haben im Sommer ihren Dienst in unserem Berufskolleg beendet, konnten aber wegen der Corona-Pandemie erst jetzt im Rahmen der ersten großen Lehrerkonferenz verabschiedet werden.

Mit Abstand v. l.: Alexa Böhmer (stellv. Schulleiterin), Rüdiger Bürder, Ruth Geschwinder, Susanne Krüger, Christel Koch und Andreas Czorny (Schulleiter)

Aus 3 mach 1 – die generalisierte Pflegeausbildung

Robert Böhle (Leiter des Fachseminars für Altenpflege) und Andreas Czorny (Leiter des Helene-Weber-Berufskollegs) vor interessierten Schülerinnen und Schülern

Was wird sich durch das neue Pflegeberufe-Reformgesetz in der Pflegeausbildung ab 2020 ändern? Um diese Frage zu beantworten, hat der Schulsanitätsdienst des HWBK am 21.02.2019 eine Informationsveranstaltung für alle Schüler/-innen des beruflichen Gymnasiums für Gesundheit, die Fachoberschüler/-innen mit dem Schwerpunkt Gesundheitswissenschaften sowie die angehenden Sozialassistentinnen und Sozialassistenten organisiert. Als fachkundiger Referent war Herr Böhle, der Leiter des Fachseminars für Altenpflege im Bildungszentrum St. Johannisstift, eingeladen. Zunächst hat unser Schulleiter, Herr Czorny, den Referenten und die rund 110 Schülerinnen und Schülern im Übungsrestaurant begrüßt und einleitende Worte zur hohen Bedeutung des Themas gesprochen. „Die generalisierte Pflegeausbildung bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine hochqualifizierte und breit aufgestellte Ausbildung. Wir wollen bereits während der Schulzeit berufliche Perspektiven eröffnen und unsere Lernenden umfassend informieren“, so Andreas Czorny.

Herr Böhle erläuterte, dass ab 2020 die Ausbildungsberufe in der Gesundheit- und Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege sowie der Altenpflege zur neuen Berufsbezeichnung Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann zusammengeführt werden. Die Vereinheitlichung der Ausbildung hat zum Ziel, die Attraktivität der Ausbildung zu steigern, Einsatzflexibilität und Mobilität zu fördern sowie die Erhöhung der Ausbildungsqualität zu garantieren. Die Eingangsvoraussetzungen für die Ausbildung bleiben unverändert. Nach zwei Jahren gibt es die Möglichkeit zum Abschluss in der Assistenzausbildung.

Die anwesenden Schülerinnen und Schüler haben im Anschluss an den Fachvortrag das Angebot genutzt und viele weiterführende Fragen zu beispielsweise Finanzierung und Praxiseinsätzen gestellt.

Redaktion: Schulsanitätsdienst HWBK

Kooperation zwischen Helene-Weber-Berufskolleg und St. Johannisstift

Gemeinsame Ausbildung in den Pflegeberufen

Paderborn. Das Bildungszentrum und das Helene-Weber-Berufskolleg haben heute, am 13. Februar 2019, einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Damit besiegeln sie eine Zusammenarbeit bei der Ausbildung in den Pflegeberufen und Pflegeassistenzberufen. Die Kooperation umfasst unter anderem die gegenseitige Unterstützung bei der Gewinnung von Auszubildenden, die Hilfe bei der Bewerbung um Praktikumsplätze und die gemeinsame Durchführung von Informations- bzw. Lehrveranstaltungen.

„Die Kooperation öffnen uns weitere Türen, um Menschen für die Ausbildung in der Pflege zu begeistern und zu gewinnen“, sagt Dirk Lau, stellvertretender Leiter des Bildungszentrums St. Johannisstift, „wir verdeutlichen damit die große Vielfalt an Einstiegsmöglichkeiten in den Beruf der Pflegefachkraft oder Pflegeassistenz“, führt Lau weiter aus. „Wir machen uns schon seit langem stark für hohe Schulabschlüsse mit dem beruflichen Schwerpunkt im Gesundheits- und Sozialwesen; diese Kooperation erweitert unsere Kontakte und gibt unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke und Impulse“, ergänzt Andreas Czorny, Schulleiter des Helene-Weber-Berufskollegs.

Gemeinsame Unterrichtsangebote beider Kooperationspartner können den Klassen wertvolle Perspektiven eröffnen. Denkbar sind unter anderem Unterrichtshospitationen, Impulsvorträge zu ausbildungsrelevanten Themen, Betriebsführungen und -praktika. Nach drei Jahren verlassen die Schülerinnen und Schüler das Helene-Weber-Berufskolleg mit der allgemeinen Hochschulreife und können dank dieser Kooperation gut vorbereitet eine bis zu dreijährige Pflegeausbildung im Bildungszentrum St. Johannisstift anzuschließen.

Foto: Dirk Lau (rechts), stellvertretender Leiter des Bildungszentrums St. Johannisstift, und Andreas Czorny, Schulleiter des Helene-Weber-Berufskollegs unterzeichneten den Kooperationsvertrag im Beisein der Jgst. 12 des Beruflichen Gymnasiums und der Gesundheits- und Krankenpflegeausbzubildenden, die im Sommer ihre Abschlussprüfung im St. Johannisstift machen.
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